Mittwoch, 8. September 2010

Geocaching und Arnika


"Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz eröffnet mit der Tourist-Info Morbach einen Geocache an der Arnikaschleife der LandZeitTour an der Burgruine Baldenau im Hunsrück.

Geocaching - die Schatzsuche mit einem GPS - Empfänger - erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Durch Beantwortung von Fragen oder durch Lösen eines Rätsels muss ein „Schatz“ (Cache) gefunden werden.

Die Informationen an der Arnikaschleife zur Vielfalt der Pflanzen- und Tierarten, zu den unterschiedlichen Kreisläufen der Natur und zu den Schutzmaßnahmen helfen den Geocachern dabei, die Fragen zu beantworten, das Rätsel zu lösen und dadurch schließlich den wohlverdienten Cache zu finden.

In dieser Schatztruhe hat die Stiftung u.a. Arnikamünzen versteckt, die nun weltweit auf Wanderschaft gehen und auf den Cache an der Arnikaschleife und das Projekt aufmerksam machen . Die Wanderschaft der Münzen kann im Internet verfolgt werden.

Wer kein eigenes GPS-Gerät besitzt oder mit einer Gruppe auf diese moderne Schnitzeljagd gehen möchte, kann sich bei der Tourist-Info in Morbach Empfänger kostenlos ausleihen.

Dort liegt auch der Flyer zur Arnikaschleife mit den Fragen zum Geocache aus. Bestimmungsfaltblatt und Broschüre können kostenlos bei der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, Rheinallee 3a, 55116 Mainz, 06131-240518-0, kontakt@umweltstiftung.rlp.de bestellt oder auf der Homepage der Stiftung http://www.snu.rlp.de/ heruntergeladen werden.

Die Stiftung Natur und Umwelt RLP führt seit 2006 mit Partnern aus dem Saarland, Luxemburg und Belgien das EU LIFE Projekt „Erhaltung und Regeneration von Borstgrasrasen Mitteleuropas“ durch.

Die Flächen um die Burg Baldenau, im Oberen Dhrontal und im Idarwald sind dabei ein wichtiger Mosaikstein in diesem europäischen Konzept.

Borstgrasrasen sind attraktive und artenreiche Grünlandgesellschaften, die aus einer historischen Nutzung hervorgegangen sind. Sie haben in Mitteleuropa ihren Verbreitungsschwerpunkt auf bodensauren nährstoffarmen Böden und prägten früher in den Mittelgebirgen wesentlich das Bild der Wiesenvegetation.

Mit gezielten Maßnahmen wie Rodung, Entbuschung, Beweidung und Mahd werden die gefährdeten Lebensräume zum Schutz der vorkommenden Tier- und Pflanzenarten wieder hergerichtet und weiterentwickelt.

Weitere Infos finden Sie auch unter http://www.life-arnika.eu/ und http://www.snu.rlp.de/. "

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Soweit die offizielle Pressemeldung. Der Arnika-Geocache wurde vom Team Dragonslayer gemeinsam mit Maacher für die Stiftung gestaltet und wird von uns mitbetreut. Wir alle konnten bereits diverse Geocachingprojekte erleben, die überwiegend scheiterten, weil sinnvolle Richtlinien nicht beachtet werden: Listings werden mangelhaft erstellt, der Geocache an sich funktioniert aus unterschiedlichen Gründen nicht, das Projekt verfolgt einen kommerziellen Hintergrund oder die Wartung wird über einen Zeitraum nicht sichergestellt.

Wichtig war uns daher dabei bei der Projektgestaltung, daß insbesondere auch die Geocaching-Richtlinien beachtet werden. So verfolgen wir hiermit keinen touristischen oder kommerziellen Hintergrund, sondern möchten kostenlos und unverbindlich die Flächen des EU Life Projekts vor Ort erfahrbar machen und durch unsere Beteiligung und Unterstützung mit sicherstellen, daß eine längerfristigere Wartung des Geocaches gewährleistet werden kann. Durch die sehr kooperative Zusammenarbeit mit der Stiftung konnten wir außerdem einen interessanten Geocache entwickeln, der gezielt auf das Habitat eingeht und weitere Informationen liefert sowie eine einfache geführte Rundtour entlang der neu gebauten Wege bietet.

Im Rahmen des Projekts wurde außerdem eine neue Geocoin erstellt, deren Exemplare man mit etwas Glück im Cache finden und mitnehmen kann zur Weiterreise. Die Tour ist hervorragend für Familien geeignet und in der Region bieten sich noch weitere schöne Caches in Verbindung mit diesem an.

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