Samstag, 28. November 2009

Couch Spezial #02: JeeperMTJ

1) Wie üblich: Erzähl mal von Deinen tollsten Geocaching-Erlebnissen?

Das ist echt schwierig, da gibt es so einiges. Wenn man eine Weile nachdenkt fallen einem die dollsten Dinger ein. Lustig sind immer die Begegnungen mit der Polizei (mit stark beleuchteten Ausnahmen), einige Kletteraktionen wie Abbadon und die Sternendeuters, schöne Touren mit dem Jeep in den Alpen, z.B. auf der letzten High-Altitude-Tour, viele schöne Cacheauslegungen und genauso viele neu gewonnene Freunde, tolle Caches in den Alpen, tolle Events wie z.B. die Winterevents in Kassel oder Rhön-Events, Dutzende von beeindruckenden Lost-Places, Nachtcaches oder eine Kombination, viel kranke Scheiße... und und und. Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen und aufhören soll. Aber das Wichtigste: Wir kriegen unseren Hintern von der Couch, sind viel draussen, lernen ständig neue tolle Leute kennen und haben mit Klettern ein neues Hobby gefunden. Und als Urlaubsführer taugt Geocaching auch recht viel.



2) Du bist einer der wenigen hier im Land, die auch einen Project Ape Cache gemacht haben. Was waren dabei Deine Gedanken?

Nun, wir waren 2005 in British Columbia und wollten auch einen Abstecher in die USA machen. Und da fiel mir dieser Projekt Ape Cache (GC1169) ein. Also wurde er in die Planung mit aufgenommen. Das war eine ganz "interessante" Tour Ende April, da am Snoqualmie Pass noch ordentlich Schnee lag. Wir hatten Glück, dass der Snoqualmie Pass Tunnel zwei Tage vorher geöffnet wurde und wir den 2.3 Meilen langen Tunnel zum Ape Cachen gehen konnte. Spooky. Und der Cache Bloody Fingers, Dirty Diapers... mitten im Tunnel ist schon sehr beeindruckend. Am anderen Ende des Tunnel konnte wir dann die riesen Box des Ape-Cache finden und haben dann noch einen Benchmark und einen alten Cache von Jeremy (GC79) gemacht. Wenn man sich die Bilder in den Gallerien der Caches anschaut, kriegt man ein ganz guten Eindruck davon. Das dann auf dem Rückweg mitten auf der 8-spurigen Interstate die Kupplung vom geliehenen Dodge Ram geplatzt ist, konnte die Freude nicht trüben. Im Gegenteil: Ein solcher Ausfall bei einem 5,7l Motor ist sehr beeindruckend. Und in unserem Log sieht man wie wir uns gefreut haben.


3) Bist Du nach dem Wochenende immer so genervt, daß Du Dir Montags im Blog alles von der Seele schreiben mußt?

Manchmal kriegt man wirklich das blanke K.... Oft ist man dann auch mit anderen Cachern unterwegs und die beschäftigt das gleiche Gedankengut. Da kamen wir auf die Idee, das im Blog zu verarbeiten. Mittlerweile sind wir dann auch in einen zweiwöchigen Turnus übergegangen. Das zeigt, dass so schlimm eigentlich nicht ist. Und wenn man sich aufregen will, reicht ein Blick in die grüne Hölle. Und ab und an kriege ich auch Tipps von befreundeten Cachern.


4) Beim Cachen Jeepen, oder umgekehrt, also Hardcore-Drive-Ins, wie verträgt sich das mit umweltfreundlichem Cachen?

Da gibt es zwei Antworten, du darfst Dir einen aussuchen. a) Kein Problem, wir haben doch ein 4l Auto. ;-) b) Pahh, alles über 7l ist Hobby. Ansonsten sind wir aber meistens mit dem gesponsterten "Obbel Jeep" von der Firma unterwegs (Eine Erklärung zum Unterschied zwischen Jeep und Geländewagen spare ich mir an dieser Stelle). Und bei den Drive-Ins halten wir es mit dem Abstieg vom Berg: Wo eine Gondel ist, nehmen wir sie berg runter, ansonsten wird gelaufen. Entgegem den landläufigen Glauben fetzen die meisten Jeepfahrer aber nicht durch den Wald, denn sie wissen was Waschboxen kosten können.


5) Sissi oder Franz?

Hardcore-Franz mit ganz heller Stimme, der kein warmes Wasser will, sondern heißes Wasser. Mein Lieblingsspruch: Gott sprach zu den Steinen: "Wollt ihr Jeeper werden?" "Nein", anworteten die Steine, "dafür sind wir nicht hart genug".


6) Wie sieht für Dich die ideale Assistentin aus?

Eine Kombination (wie auch immer) von http://is.gd/54dhj und http://is.gd/54doT


Danke fuer das Interview!

Samstag, 21. November 2009

Die Hunsrückcoin

Die Hunsrigga Dilldabbe haben die erste Hunsrück-Geocoin in einer Stückzahl von je voraussichtlich 75 Exemplaren pro Version (antik gold, antik silber, antik kupfer) aufgelegt. Lieferung erfolgt ab Mitte Dezember. Auf dem Trierer Stammtisch-Event werden, sofern es zeitlich klappt, die Coins ausgeliefert, die bei Mapau bzw. im oben verlinkten Fred bestellt werden können. Ich denke das ist eine wirklich schöne Regionalcoin, sofern die Prägequalität der Coin auch den hohen Standard des gelungenen Designs halten kann, und habe mir selbstverständlich als Lokalpatriot gleich welche bestellt ;-)

Ich lobe hiermit außerdem je eine Coin in Gold, Silber und Kupfer aus für die drei bestplatzierten Geocacher im Ranking der Finder meiner Geocaches (sofern ich diese Auswertung endlich wieder zum Laufen kriege - evtl. müßt Ihr mir etwas Zeit geben dafür)! Alles ohne Gewähr und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Falls es funktioniert wird diese Auswertung auch die "Kooperationscaches" umfassen, also die Caches, an denen ich irgendwie entfernt beteiligt war, die aber nicht unter meinem Profil gelistet sind. Stichtag wird abhängig sein davon, wann die Coin verfügbar ist und wann ich es schaffe diese Auswertung zu erstellen. Vielleicht klappt es bis zum Trierer Stammtisch, ansonsten ist wohl dann der Jahreswechsel realistisch.

Mittwoch, 18. November 2009

Anpfiff

Ein großes Spiel findet endlich eine lang erwartete würdige Fortsetzung ... wird es dem deutschen CacheBall Team endlich gelingen, den Roten Löwen zu zeigen wer den besseren Empfang hat? Oder werden die favorisierten Luxemburger dem hohen Erwartungsdruck standhalten und auch das zweite Spiel für sich entscheiden können?

CacheBall II - Die Rache ist ab heute live, viel Spaß auf der Wormeldanger Brücke und bleibt fair!

Besonders wichtig ist es, die Regeländerungen zu beachten, und ich möchte diese hier kurz näher beleuchten, über das Cachelisting hinaus:

1) Berücksichtigung der neuen Guidelines: Da es keine Logkriterien mehr geben darf ist die Teilnahme nun optional. Wer nicht mitmachen will kommt, loggt und versteckt wie vorgefunden, fertig.

2) Mit Koordinaten loggen: Dies war/ist ein zwingendes Kriterium des Reviewers, ansonsten durfte der Cache nicht live gehen. Ich wurde nochmals darum eingehend gebeten, und muß leider Logs entfernen, die das nicht berücksichtigen bei Spielteilnehmern!

3) Nur ein Spielzug pro Spieler: Es hat mich Überwindung gekostet, aber es muß sein, um das Spiel übersichtlich zu halten. Ein besonderer Reiz lag sicher darin, daß CacheBall der erste Cache war, der mehrfach besucht wurde. Viele haben mir allerdings das Leben sehr schwer gemacht nachzuvollziehen wann nun was gespielt wurde. Auch für neue Spieler ist es so um einiges verständlicher. Somit gilt nun: Im Rahmen des Found-Logs darf der Ball einmal um einen Pfosten gespielt werden. Weitere Besuche/Spielzüge sind nicht mehr möglich.

4) Keine virtuellen Spieler: Zur Vermeidung von Sockenpuppen (jaja, auch das soll es geben) wurde ein Teilnahmelimit auf 25 Found-Logs gelegt. Nur wer dieses Kriterium erfüllt darf den Ball spielen.

5) Sonstige Detailverbesserungen: Die Torwartregelung wurde abgeschafft. Es wird nur noch auf einer Seite gespielt. Der Nano ist unten angebracht. All das soll dazu beitragen das Spiel einfacher zu gestalten ...

Außerdem könnte es wieder sein, daß nach 90 Minuten Tagen abgepfiffen wird, plus evtl. Nachspielzeiten natürlich. Wie eben bei jedem Fußballspiel üblich ... Aber warten wir mal ab, wie sich das entwickelt.

Die Wahl fiel übrigens diesmal auf die ebenfalls hervorragend geeignete Wormeldanger Brücke, weil die Brücke in Grevenmacher in absehbarer Zeit renoviert werden soll.

Ich hoffe nun also auf Euch, d.h. daß Ihr sowohl fair als auch richtig loggt und mir und allen anderen dadurch das Leben einfach macht :-)

Viel Spaß beim neuen CacheBall!

PS: -schlaaaand - schlaaaaand - schlaaaaaand - schlaaaaand!

Dienstag, 17. November 2009

Schräge Vögel #07: Die gemeine Trollschnepfe

Zur grossen Gruppierung der Trollschnepfen zählen zahlreiche Un(ter)arten wie die Findichnichtse, die Spoiler- und Jokerkrähen, die Voll- und Nasslogger sowie die Wartungsglucksen. Allen Schnepfen(un)arten gemein ist, daß sie bei einer noch so geringen empfundenen Störung ihrer Nahrungsaufnahme dies sofort mit einem lautstarken Gezwitscher oder (bei den älteren Exemplaren) Geblogger quittieren, um dann direkt in eine Logstarre zu verfallen. Die für Amateurbeobachter daher nicht immer leicht durchzuführende Bestimmung und Abgrenzung zu anderen Habitatbewohnern läßt sich daher wohl am ehesten an der Initial-Gluck-Zeit (IGZ) festmachen. Es ist schon äußerst erstaunlich, daß diese kaum anpassungsfähigen Sensibelchen überhaupt eine solch massive Verbreitung finden konnten. Vermutlich konnten die Langsamentwickler diese nur erreichen aufgrund der speziellen Mimikry, perfekt beherrscht von fortgeschrittenen Exemplaren, indem sie sich z.B. alte, meist übel riechende Socken überziehen. Die hohe Dunkelziffer unter diesen Nichtigkeitstratschen läßt vermuten, daß noch zahlreiche weitere Un(ter)arten existieren, die noch näher erforscht werden wollen. Schnelle allgemeine Hilfe verspricht das Anti-Troll-Spray. Einfach Troll-Log oder Troll-Profil auf dem Monitor anzeigen und draufhalten ...

PS: Das Spray habe ich gefunden bei That Woman.

Donnerstag, 12. November 2009

E.O.F.T Trier - Retrospective

Am 10.11. gastierte die E.O.F.T. in Trier. Wie ich von den Wikingern erfuhr war das entgegen meinem ersten Post nicht das erste Mal: Vor vielen Jahren war mal die Europahalle mit vielen Hundert Plätzen gebucht. Leider kamen damals nur gut Hundert Leute. Diesmal war das alles ganz anders! Die BBS-Aula war hervorragend gut gefüllt von einem begeisterten Publikum. Mein Gefühl sagt mir, daß das ein erfolgreiches Gastspiel und sicher nicht der letzte Besuch in Trier war, und einmal mehr gilt mein Dank den Wikingern, die dies möglich machten.

Das breite Spektrum der Outdoor-Kurzfilme reichte von Ski- und Snowboard über Langstreckenwandern, Expeditionen, (Eis)-Klettern bis hin zum Mountainbiken und Kajakfahren. Besonders beeindruckt hat mich dieses Video. Schaut es Euch in einer ruhigen Minute an ... Außerdem haben mir vor allem der Opener „The Longest Way“, das kranke „Kranked Revolve“ sowie der Snowboard-Powerschock „That’s it that’s all“ gefallen. Ich widerstehe derzeit gerade noch so dem Drang, mein Snowboard anzuschnallen und mich damit auf mein Mountainbike zu setzen ...

Auch das Topfeature „Ausgesetzt“ war sehr beeindruckend, jedoch auch recht lang. Wie die Expedition selber eben ... ;-) Besonders hervorzuheben ist aber auch der ausgewogene Mix verschiedenster Outdoor-Spielarten, somit dürfte wohl für jeden etwas dabei gewesen sein, denn auch die anderen Filme waren allesamt sehr lecker.

Ich persönlich freue mich jedenfalls bereits auf nächstes Jahr. Wer die Tour noch nicht gesehen hat: Noch ist sie unterwegs!

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es allerdings. Einen Geocaching-Film habe ich vermisst!

Mittwoch, 11. November 2009

GC Vote vs. Das gute alte Log

Es ist der 11.11. genau 11:11 - na das paßt! :-) Bisher habe ich beharrlich versucht die mindestens seit dem Sommerloch tobende GC-Vote Diskussion zu ignorieren. Nun habe ich mir passend zum Karneval das Ganze nach meinen vielen Sommerurlauben mit der für mich üblichen Verzögerung endlich auch mal angeschaut, nachdem die Installation des Tools über ein Script zur Browserintegration denkbar einfach ist (Anleitungen dazu gibts u.a. auf den verlinkten Seiten). Das dauert keine 10 Minuten und danach sieht man direkt in den Geocaching.com Seiten die Cachebewertungen. Registriert man sich kann man außerdem auch eigene Bewertungen abgeben.

Der Herausforderer: "GC-Vote"
Etwas mehr als ein Jahr alt, Kampfgewicht von über 1 Mio Votes, Tendenz stark steigend, aber leider dem Diskussionskindergarten noch nicht entwachsen.
Trainingsempfehlung: Draufhauen statt totquatschen.

Der amtierende Meister: "Das Log"
Bereits einige Jahre auf dem Buckel, doch wird leider in der letzten Zeit immer leerer, und verkommt mehr und mehr zum Fundstatistikerhöhen.
Trainingsempfehlung: Mal in ganzen Sätzen sprechen.

Einerseits finde ich ja suchbare, einfache Wertungen gut. So kann ich endlich wenn ich unterwegs bin mal gezielt nach ">=R4" (R=Rating) suchen. Das ist eine feine Sache, wenn es mal wieder schnell gehen muß. Auch ist die Einfachheit des Tools nahezu unschlagbar (ein Vorteil und Nachteil zugleich), es könnte nur dann einfacher werden, wenn das Groundspeak direkt in die Seite integrieren würde. Andererseits ist es schon traurig, daß das gute alte Log so verkommen muss. Da wird, wie viele Blogger und Poster beklagen, immer mehr gelegt und gefunden, aber immer weniger getextet. Frustrierend für die Owner, besonders bei aufwändigen, liebevoll gestalteten Abenteuern jeglicher Art. Ich denke dennoch, daß sich beides gut ergänzt, zumal die Cachedichte weiterhin exorbitant steigt und Bookmarklisten und Foren zwar ein guter Start sind, aber eben nicht immer vor Ort mal eben auf die Schnelle helfen. Wünschenswert für mich wäre eine bessere Integration in "unterwegs-Tools", bevorzugt Garmin, sowie die Möglichkeit Trends zu analysieren (wie ist ein Cache im Vergleich zu anderen in der Region bewertet? haben sich die Bewertungen in letzter Zeit tendenziell geändert? ...).

Daher habe ich mir nun gleich mehrere Dinge "fürs neue Jahr" (gültig ab sofort) vorgenommen: Einerseits werde ich gefundene Caches zunehmend auch über GC-Vote bewerten, sowie die Bewertungen eigener Caches bei Wartung und Gestaltung berücksichtigen (d.h. ein gemuggelter und oft niedrig bewerteter Cache wird evtl. nicht mehr ersetzt). Ich habe das Vertrauen in das engagierte GC-Vote Team, daß mit den Daten angemessen vertraulich umgegangen wird. Andererseits werde ich mich umso mehr bemühen, aussagekräftig zu loggen und somit hoffentlich einen kleinen Beitrag leisten, daß Logs weiterhin das Hauptfeedback-Medium für die Owner bleiben, zumal viele GC Vote nicht kennen oder ablehnen.

Am spannendesten war für mich natürlich die Frage: Wie schneiden meine Caches ab?

Ein kurzer Blick zeigt, daß das Tool noch nicht sehr verbreitet ist in unserer Region. Meine Caches im Ausland sowie in der Pfalz sind überwiegend häufiger bewertet als hier, selbst bei vergleichbar einfachen Caches.

Die Bewertungsqualität halte ich bei meinen Caches für sehr gut, denn ich kann die guten wie auch schlechten Bewertungen meiner Caches nachvollziehen, meist entsprechen sie auch meinem eigenen Empfinden. Schade fand ich, daß diverse meist sehr aufwändige Aktivitäten um Events noch keine oder eine leider niedrigere Wertung als erwartet erhielten. Ein Beispiel: Das sehr aufwändige Erlebnispfad-Projekt konnte leider wohl weder durch seine Sinnhaftigkeit noch mit seiner Einmaligkeit die (wenigen) GC-Voter überzeugen und die Caches sind leider nur als 3-3.5 bewertet. Die Bewertung ist also "durchschnittlich" und damit schlechter als ich erwartet hätte für solch eine Aktion. Immerhin wurde dafür das Event von bereits 7 Votern mit 4.5 im Schnitt bewertet.

Insgesamt wurden bisher lediglich für 49 meiner 82 Caches insgesamt ca. 170 Stimmen abgegeben (24 archivierte, davon 5 bewertet). Fünf Caches wurden im Schnitt mit 2-2,5 ("schlecht") bewertet, 22 mit 4 ("gut") oder besser, der Rest irgendwo dazwischen (keiner unter 2). Meine mit voller Punktzahl (5, "grossartig") bewerteten Top-Caches sind demnach der Geheimbund #4 (Feine Gesellschaften), GeoNigma, der Fähnligipfel, Tempel Herrloch und der leider bereits archivierte Geisterbahnhof, gefolgt von den 4,5ern Cueva del Viento, Roque de Garcia, Forgotten Realm sowie dem heimischen Geisterzug. Die als schlecht bewerteten noch aktiven Caches sind: Schnullerzatz, Forum 2 Memorial, Der geheime Friedhof. Bisher wurde hier je nur 1-2 mal abgestimmt.

Vergleicht man die Relation der Wertungen mit anderen Caches, so treten ein paar mir unverständliche Relationen auf. Beispielhaft sei die Relation vom sehr schönen Trierer Stadtrundgang zum sehr einfachen Porta Nigra Cache erwähnt. Während letzterer mit 3 (bei 30 Votes, mit Abstand der am häufigsten bewertete Cache in der Region) wohl hauptsächlich wegen der Porta selber so bewertet wurde, erreicht der Rundgang nur einen halben Punkt mehr (bei immerhin auch noch 15 Votes). Wie auch immer man die Caches nun wertet, ich hätte hier einen deutlicheren Abstand erwartet. Jemand, der den Multi gemacht hat wird den Tradi nicht ähnlich bewerten. Ich vermute, daß es insbesondere daran liegt, daß unterschiedliche Leute diese Caches suchen und bewerten mit jeweils eigenen Erwartungen. Insofern sind die Ratings mit Vorsicht zu geniessen und wohl nur aussagekräftig im Vergleich mit ähnlichen Caches.

Am spannendsten für Euch ist sicherlich: Was sind die Top-Caches der Region?

Weitere mit mindestens 4.5 bewertete Top Caches der Region sind:
Aberglaube vom Sauerteam
Bugwee 5 (und weitere der Serie) von Marienkäfer
Come in ... von Alex1905
Der Lebensgarten von Korn666
Galgenberg von Haselmaus
Eine harte Nuss von geotacachi
Head Hunter Der Schatz im Silbersee und Schniepelpuhl ... von u.b.lucky
Die letzte Zuflucht und Der Fuchs ... von Team Dragonslayer
Käptn Blaubär 12 von schaude
Luis Trenker ... von chipolini
Butzerbachtal ... von den Erliots
Rätselhafter Karlsberg von onebeautyonebeast
Hart an der Kante von Layla&hschmitz
Es grünt so grün von M&M

Meinen herzlichen Glückwunsch an die Owner!

Ein paar für mich persönliche Highlights fehlen mir hier noch, manche davon sind 4, manche noch gar nicht bewertet, und auch nicht jeder Eintrag gehört meiner Meinung nach in die absolute Topliste, zumindest im Verhältnis zu den für mich noch fehlenden, aber eine insgesamt sehr hohe Trefferquote ist das schon meiner Meinung nach. Und so ist er eben, der Wählerwille ;-)

Diese Liste:
(1) erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit
(2) unterliegt Änderungen aufgrund sich ändernder Votes
(3) bezieht sich nur auf einen Kernbereich nah um Trier

Donnerstag, 5. November 2009

Couch #11: Alex1905

Wie üblich: Erzähl mal kurz von den tollsten Caches und Erlebnissen?
Da gäb es so einiges, so spontan fällt mir da der 46m Schornstein in Leipzig ein, das war einer meiner Höhepunkte. Ich bin vorher noch nie so eine hohe Steigleiter hochgeklettert....

Kann man Familie und Cachen überhaupt miteinander vereinbaren?
Ja, sogar sehr gut, da meine Frau ja selbst cachen geht (Steffi1986), mach ich die ausgefallen oder Nightcaches ohne sie, und schöne Multis oder Tradis mit ihr.

Wie wichtig war für Dich die 500?
Sehr wichtig, wie Du weißt bin ich ja Statistikcacher ;-) (Haste schon gesehn, wieviel ich mittlerweile habe? )

Warum brauchen Deine neuen Cacheprojekte immer so lange?
Ich hatte das letzte dreiviertel Jahr viel auf der Arbeit zu tun, so dass ich die wenige Zeit selbst zum Cachen genutzt habe. Ich kann aber schon mal soviel verraten: Es ist einiges in Arbeit, und auch schon zum größten Teil fertig. ACHTUNG WERBUNG: Unter anderem ein Multi in Schweich (gelistet bei meiner Frau)

Meinst Du was Du mit dem Rauchen geschafft hast gelingt auch mit anderen Abhängigkeiten, zB Cachen?
Niemals!

Du bist nicht gerade ein Mysteryfreund, oder (nur 36/510 finds)?
Was nicht ist, kann ja noch werden ;-) bin eben Statistikcacher ... haste dir mal überlegt wieviele Tradis du loggen kannst, in der Zeit, wo du einen Geheimbund löst ... lach


Danke Alex für das Interview! Und nun ist es wohl an mir auch der Steffi eins zu schicken ;-)

Freitag, 30. Oktober 2009

Fotografiert Google!

Nachdem wir bereits von den schwarzen Autos in Trier berichteten, habe ich vor einiger Zeit nochmal eins in Luxemburg gesehen. StreetView ist auch datenschutzrechtlich sehr umstritten, und ich persönlich kann mich trotz IT-Affinität mit der zunehmenden Überwachung überhaupt nicht mehr anfreunden. Daher hatte ich schon lange überlegt, mal einfach zurückzufotografieren. Nun war die Chance da. Leider aber keine Kamera. Also habe ich meine Handy-"Kamera" benutzt. Nun ratet mal, wie "Mr. Google", den ich quasi (und absichtlich) in flagranti beim "Scharfschalten" erwischt habe reagiert hat? Überhaupt nicht angetan war er. Das Bild löschen sollte ich. Wie jetzt, Google fotografiert mich ungefragt, außerdem mein Auto, mein Haus, meine Familie, meine Nachbarn, meine vom Schwarzgeld bezahlte Luxusyacht und was weiß ich nicht noch alles, aber ich darf nicht zurückfotografieren? Nach kurzer Debatte schließlich und dem Versprechen, keine Nummernschilder zu zeigen, durfte ich das Bild behalten. Wie freundlich ...

Und falls Ihr auch mal einem solchen Auto begegnet: Fotografiert doch einfach zurück und stellt das Bild dann auch ins Internet. Macht Google ja auch ... Links könnt Ihr gerne hier als Kommentare posten ...

Samstag, 24. Oktober 2009

Gewonnen!

Yipee, ich glaube es ist erst das zweite Mal in meinem Leben, daß ich etwas gewonnen habe. Dafür habe ich eben auch viel Glück in der Liebe ;-) Danke an die Bergfreunde und das Trekking Blog! Die Teile werden mir sicher gute Dienste leisten!

Freitag, 23. Oktober 2009

Schräge Vögel #06: Der Mikrofink

Nahezu täglich ist dieser eintönig-grau gezeichnete Nestflüchter damit beschäftigt, emsig in allen (un)denkbaren Löchern und Nischen, Steinmauern oder Zaunpfählen zu stöbern. Ständig auf der Suche nach dem nächsten Bissen geschieht dabei die Nahrungsaufnahme oft auch direkt durch das Seitenfenster. Ist dann eine erste Sättigung erreicht, macht sich dieser Dauerlogger oft an die eintönige Verteilung der eigenen Nahrungsreste und verschmutzt somit ganze Reviere. Selbst bestehende Wildwechsel bleiben dabei außer Acht. Mittels Einsatz modernster Schädlingsbekämpfung (von Fachkreisen als CITO verschlagwortet), versucht man bereits in vielen Regionen der Plage Herr zu werden, bisher jedoch leider erfolglos, zumal auch oft die Tarnung der von den Mikrofinken angelegten Nester immer besser wird, meist jedoch umgekehrt proportional zur Güte der Nestlage. Ursprünglich nur in Städten zuhause, musste sich dieser Nestbeschmutzer aufgrund des steigenden Populationsdrucks nun zunehmend auch in ländlichen Regionen verbreiten.

PS: Und ja, es gibt auch gute Mikros!