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| Der Trierer Stadtlauf bietet eine tolle Kulisse! |
Achtung, dieser Post hat nur wenig mit Geocaching zu tun, sondern richtet sich an Läufer und solche, die es werden wollen. Daher ist er auch entsprechend anders gelabelt. Mit weiteren solchen Posts ist nach wie vor zu rechnen ;-)
Einleitend möchte ich außerdem sagen, daß diese Zeilen sich primär weder an Einsteiger noch an Profis richten. Nur wer sich zur ambitionierten Läuferschar zählt, die einen gewissen Leistungsanspruch hat, aber nebenher noch anderen Hobbies fröhnen will (Familie, Arbeit, Cachen :) ), der wird sich hier wiederfinden können. Quasi vernünftig die Grenzen ausloten, aber nicht über die Stränge schlagen ... Wobei ich durchaus die Hoffnung hege eine gewisse Motivation vermitteln zu können, ganz unabhängig vom "Level".
In Frankfurt war noch eine dicke Rechnung offen (und ich rede nicht von "24" - hm, wer wollte da eigentlich einen Erlebnisbericht schreiben?! ;-) ). Denn vor 2 Jahren blieb ich dort bei meinem ersten Marathon "nur" 9 Minuten über meiner damaligen Zielzeit, nach einem wahrlich harten Kampf auf den letzten Kilometern. Wer mir jemals Leiden an den Hals fluchen wollte sollte sich mal ab KM 35 postieren, um sich ein paar Inspirationen abzuholen. Damals war das jedenfalls ein klarer Fall von Überschätzung (es kam der "Mann mit dem Hammer", wie die Marathonis so treffend sagen). Naja, mein Trainingsstand war wohl einfach noch nicht gut genug für so einen Unsinn, aber man muß es halt probieren, gelle? Doch meine alleinige Schuld ist das nicht. Aus heutiger Sicht sehe ich die damalige Performance nämlich so: Ich hatte mich diversen Laufbüchern anvertraut, die alle von Zielzeiten schwärmten, die angeblich erreichbar seien mit diesem und jenem Trainingsplan und einer bereits erreichten Zielzeit auf 10km oder einem Halbmarathon ein paar Wochen davor (und natürlich aus dem entsprechenden Marathontraining heraus). Doch nach mittlerweile mehreren Laufjahren auf dem Buckel weiß ich: Mein Körper tickt so nicht! Immerhin, während meine 10km- und Halbmarathonzeit noch sehr gut korrelieren im Rahmen der verschiedenen Laufzeithochrechnungen, liegt meine Marathonzeit fast immer zurück. Und jedesmal mußte ich sehr hart kämpfen, manchmal sogar bis ans absolute Limit (gefühlt zumindest). Seitdem ich mal mit meiner weißen Kappe, aber auch blauen Händen und blauem Gesicht ins Ziel gelaufen bin heiße ich bei manchen nur noch "Papa Schlumpf" oder einfach "Der Schlumpf". Wenn ich mir jemals einen neuen Nickname zulegen würde, ich hätte dafür schon ein passendes Profilfoto, leider aber noch ohne Rauschbart. Doch eins ist klar: Gesund ist anders. Und daher möchte ich mit Euch hier meine Erfahrungen teilen, in der Hoffnung, daß Ihr was damit anfangen könnt. Denn diese Erfahrungen sind sicherlich nicht nur dem komplett anderen Charakter eines Marathonlaufs geschuldet, der mit einem 10er oder Halbmarathon herzlich wenig zu tun hat, sondern auch ein paar grundsätzlichen Dingen, die ich hier gerne beschreiben möchte.
Übrigens: Um mit dem Laufen anzufangen ist es nie zu spät, siehe Fauja Singh. Ich hatte bereits die Ehre ihm mehrfach zu begegnen bei diversen Veranstaltungen und ziehe hier einmal mehr meinen Hut.
Zu Beginn des gezielten Trainings ließ ich meine bisherigen Läufe, vor allem die Langstreckenwettkämpfe, Revue passieren. Eigentlich fast nur Schmerzen und Leiden. Ungeübte schütteln wohl spätestens jetzt nur noch den Kopf, Eingeweihte aber, die bereits von körpereigenen Drogen wie Adrenalin ausgiebig Gebrauch machen konnten, wissen: Spaß pur - besonders auch hinterher :) Ich zitiere: "Da läufst Du gestern nen ganzen Marathon und heute packst Du es nicht mal vorwärts die Treppen runterzugehen". Fassen wir mal die nicht gerade neuen Erkenntnisse daraus kurz zusammen ... Wenn Du auf eine Extraportion Schmerz und Versagen aus bist, dann:
- laufe auf neue Bestzeiten an, wenn es bereits am Start 26°C hat (Fail in Utrecht)
- bestimme eine unrealistisch schnelle Zielzeit und halte Dich dran solange Du kannst, egal was Dein Puls Dir sagt (Fail u.a. in Frankfurt)
- verirre Dich am Tag vorher in verwinkelten Hafenanlagen, die Deine Einheit viel länger machen, als es gut gewesen wäre ... (Fail in Palma/Barcelona)
- und das Beste zum Schluß: laufe vier Wochen nach einem am Limit gelaufenen Marathon nochmals einen auf Limit und neue Bestzeit, weil Gurus und Cracks das auch können oder zumindest behaupten (Fail in Mannheim)
Doch ich habe auch gute Erfahrungen gemacht, die diesen durchaus auf den ersten Blick widersprechen. So habe ich einmal bei einem guten Gefühl nach 5 km entschieden schneller als geplant zu laufen (Kardinalfehler?!), und am Ende stand eine fast 10 Minuten schnellere Gesamtzeit als erhofft. Weh tat es hinterher natürlich trotzdem.
Woran liegt es also wirklich? Ich glaube: Nicht die falsche Renntaktik oder Vorbereitung, sondern die meist zu optimischische Laufzeitvorhersage führte bei mir zur suboptimalen Leistung und manchmal auch zum klassischen Einbruch. Was in diversen Büchern und auf Webseiten romantisch auf ein paar Formeln verklärt wird mag für viele passend sein. Doch diese Versprechungen sind auch sehr unterschiedlich. Ich bin dem wohl einfach zu oft auf den Leim gegangen. Man gibt die Verantwortung für sich selbst ja nur allzu gerne ab an Gurus, Modelle und Bankberater. Das Unfassbare wird mittels kalter Mathematik versucht fass- und kontrollierbar zu machen. Es hat auch was von statistischem Zufallstreffer bei großer Grundgesamtheit. Wenn nur ausreichend viele Leute jeweils unterschiedliche Vorhersagen treffen, dann findet sich auch jemand, der rein zufällig richtig liegt. Nehmen wir mal ein Beispiel: Zwei Pläne, beide für dieselbe Zielzeit. Einer davon fordert eine 10km Zeit als Einstieg von ca. 37 min, der andere von ca. 41 min. Dazwischen sind aber bereits Welten! Wer nun denkt, daß die Pläne grundverschieden sind: Sie sind es nicht, beide sind 3-Monats-Pläne aus dem Netz (von Quellen, denen ich durchaus vertraue) mit ähnlicher Struktur, ähnlichem Umfang und ähnlicher Intensität ...
Aus all dem folgte für mich nun der überfällige Schluß:
Hab Mut und sei Dein eigener Coach!
[Dass das bitte nicht falsch verstanden wird: Es geht nicht ums Abkapseln und Einigeln, denn Offenheit und Flexibilität ist Bestandteil des Konzepts! Inspiration und Rat nehme ich immer sehr gerne an, und probiere diese (kritisch) aus. Von erfahrenen Läufern und Trainern, z.B. aus meiner
Laufgruppe, oder professionellen
Coaches, oder vielen anderen Läufern konnte ich bereits sehr viel lernen und auf mich übertragen. Ich verdanke diesen daher sehr viel, und ich freue mich natürlich immer wieder auf Neues (die Links sind übrigens wie immer auf diesem Blog
nicht gesponsort sondern kommen von Herzen)]
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Die Pacemaker des Luxemburg-Marathon 2011
(das Bild wurde von Holger Teusch gemacht
und aus dem Volksfreundartikel verlinkt) |
Wenn ich eine zweite Empfehlung aussprechen würde, dann diese: Als Einstiegsdroge sollte man
mal einen Marathon "locker" durchlaufen, d.h. mindestens eine Viertel- besser eine halbe Stunde (oder mehr) langsamer als die theoretisch mögliche Zielzeit nach entsprechendem Training. Ja, ich gebe zu, "locker" ist relativ und es wird so oder so wehtun. Aber gerade zum ersten Marathon raten dies ja auch viele Laufgurus: Nicht zu schnell angehen, tiefstapeln, ... Es stimmt, und es ist die Erfahrung wert! Mir brachte das darüber hinaus eine ganze Menge Zuversicht für den nächsten "scharfen" Lauf. Ich hatte das Gefühl: "Ich beherrsche die Strecke, und nicht die Strecke mich!" Indem ich für andere Läufer gelaufen bin konnte ich mich auch viel leichter zu reduziertem Tempo "zwingen", denn ich durfte natürlich keine Sekunde zu schnell sein, um niemanden kaputtzulaufen. Und wenn man mal eine erste, locker gelaufene Zeit stehen hat läßt die sich dann auch umso leichter verbessern, was zusätzlich motiviert (viele laufen leider nur einen, maximal zwei Marathons und das wars dann). Der Pacemaker ist übrigens der Sadist unter den masochistischen Marathonis, denn der klassische Pacemaking-Zyklus lautet: Auf den ersten Kilometern fies ausbremsen, im Mittelteil den Wasserträger und -holer spielen, um dann am Ende mit ordentlichem Gebrüll gepflegt in den A... zu treten. Also endlich mal was, wo ich alle meine üblen Charaktereigenschaften einbringen und es auch noch als Erfolg verkaufen kann! :) Bei allem Spaß, das Pacemaking (ich sage lieber Pacebraking dazu, denn man bremst mehr als man zieht) ist eine große Verantwortung, die ich natürlich auch als solche angegangen bin. Hauptkritierium war die vorherige Erkenntnis, daß ich stabil auf eine vorgegebene Pace laufen kann ohne wesentliche Tempovariationen, sowie eine gezielte Pacemaking-Vorbereitung (Einübung der Zielzeit) und diverse persönliche "Pacemakings" für befreundete Läufer bei anderen Wettkämpfen davor. Hm, "Sadorunner" wäre auch ein guter Nick, sollte der Schlumpf schon belegt sein ...
Zurück zur "Mission Frankfurt": Mein neues Trainingskonzept sah gezielt die Abkehr vom starren Trainingsplan vor. Mehr echtes Körpergefühl, aber stets mit guter Kontrolle von Puls und Pace war das Ziel. Es galt herauszufinden, was ich mit ca. 85-87% Puls (der für mein Alter etwas zu niedrige Maximalpuls nach "Standardformel" wurde erstmalig durch einen Laktattest ermittelt, der mein Körpergefühl bestätigte) für ein Tempo laufen kann über die Distanz. Daraus resultierte dann meine angepaßte Rennstrategie und Zielzeit, die einige Minuten langsamer war als meine durch Formeln orakelte Leistung. Ein kleines "Opfer" für ein unvergleichbar besseres Lauferlebnis!
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| Beste Bedingungen in Köln 2011 |
Dieses (für mich) erfolgreiche Konzept sah wie folgt aus:
- Wochenzyklus: Pro Woche (mindestens) drei "harte" Qualitätseinheiten: 1* Intervalle, 1* Tempolauf, 1* Long Jog, und dazwischen immer mindestens einen Tag Erholung oder eine regenerative Einheit, diese gerne auch mal auf dem Rad.
- Monatszyklus: Auf zwei, spätestens drei Belastungswochen folgt eine lockere mit ca. 20% weniger Umfang und Intensität, vielleicht auch mal eine Einheit weniger.
- Bei den Intervallen bin ich dem guten Rat unseres Trainers gefolgt, der die für mich sehr gut funktionierende Philosophie vertritt: Lieber weniger Intervalle mit höherer Intensität und ausreichend Pause. Man ist ja auch nicht mehr der Jüngste ;-)
- Die wichtigen Long Jogs wurden mit zunehmend längerer Endbeschleunigung im MRT durchgezogen. Meist lief ich die 3 Stunden durch, auch wenn es hart war oder am Ende doch langsamer wurde. Diese Dauer wurde natürlich langsam aufgebaut in den Wochen davor. Das hat für mich besser funktioniert als in den früheren Vorbereitungen, wo sich auch öfters mal 2-2,5h long jogs einschlichen.
- Der letzte lange, harte Lauf lag zwei Wochen, der letzte lange Lauf (ohne Endbeschleunigung, da nur Formerhalt) eine Woche davor.
- Bei Ausfall einer oder mehrerer Einheiten (Krankheit, ...) diese nicht nachträglich durchziehen, sondern durch vorab geplante Spielräume auffangen. Unlust darf jedoch nie zu einem Ausfallgrund werden!
- Viele Pläne geben Zielzeiten für Intervalle, usw. vor, mit groben Pulszielen. Ich habe immer mehr auf Puls/Pace geachtet statt starr auf eine vorgegebene Zeit(range) zu laufen, und mich gerade am Anfang und Ende der Vorbereitung mehr danach als nach der Pace selbst gerichtet, um das Risiko der Über- oder Unterforderung zu minimieren. Selbstverständlich aber ist die machbare Pace bei einem bestimmten Puls eine der Hauptfaktoren bei der späteren Zielzeitbestimmung.
Noch ein paar weitere Punkte aus meinem persönlichen Trainingskonzept, die nicht direkt mit dem Trainingsplan zu tun haben, aber ebenso entscheidend sind:
- Wettkampfgetränk, Schuhe, uvm. sind natürlich vorher mehrfach in langen Läufen und dem HM-WK getestet und für gut befunden worden, sogar von mir persönlich.
- Eine grundsätzliche Nahrungsumstellung auf mehr Obst und Proteine bei gleichzeitiger Reduzierung des Fettanteils (besonders gesättigte Fettsäuren) half, bei den teilweise schon sehr anspruchsvollen Umfängen und Intensitäten die knappe Regenerationszeit optimal zu nutzen. Wenige Tage vorm Lauf habe ich wie oft empfohlen den Kohlenhydratanteil nochmals stark erhöht. Und direkt nach dem Lauf habe ich den Schokoladenanteil ins Unermeßliche gefahren!
- Etwa eine halbe Stunde nach den Einheiten, meist nach der Dusche, findet noch ein Stretching statt, welches gezielt die beanspruchten Muskelgruppen dehnt, so daß diese sich nicht zu sehr verkürzen. Aufpassen, daß man dabei nicht gesehen wird! ;-) Das empfinde ich persönlich jedenfalls effektiver als das Stretching direkt danach. Über den Tag versuche ich mich auch mehr zu bewegen, berufsbedingt nicht immer ganz einfach, aber ich spürte einen direkten Effekt davon in den Muskeln.
- Bei Schmerzen sofort Gegenmaßnahmen (PECH: Pause, Eis, Compression, Hochlegen) auch noch mind. 1-2 Tage nach deren Abklingen. Bei langsam auftretenden Knieschmerzen hat mir übrigens ein Laufschuhwechsel geholfen, nachdem nichts anderes Abhilfe brachte. Nach einer guten Woche waren sie wieder weg, als ob sie nie dagewesen wären. Schade, ich hatte mich schon so auf eine neue Schmerzgegend zum Erzählen in der Laufgruppe gefreut ...
- Last but not least: Zur Auflockerung der Einheiten wurden natürlich auch Geocaches eingebaut, soweit dies möglich war :-) Am Liebsten natürlich schnell zu findende Tradis, denn wenn man drei Minuten Pause zwischen den Intervallen hat, oder nur begrenzt Zeit hat für die Einheit, dann sind lange Suchen und Rätsel (bei leerem Hirn ...) nicht praktikabel. Meist kann ich diese also nur mit regenerativen Einheiten verbinden.
Hm, ist doch gar nicht so viel anders als der Plan von "Guru sowieso" ... Stimmt! Ich erfinde ja auch das Rad hier nicht neu und maße mir das auch nicht an ... Was ich aber anders angehe ist, daß ich keinem absolut starren Plan folge, sondern mehr nach Körpergefühl und Gesamtstruktur laufe, und meine Zielzeit von mir selbst (meiner Erfahrung, mein Gefühl, ...) statt von anderen, allgemeineren Vorhersagen, abhängig mache. Wenn ich mich nicht gut fühle reduziere ich und ziehe nicht auf Biegen und Brechen dennoch durch. Und wenn ich mich gut fühle, dann lege ich noch eine Schippe drauf. Sowohl bei Zielzeit wie auch in einer Einheit. Am Ende achte ich darauf, auf das Gesamtkonzept bezogen nicht zu viele und nicht zu wenige Umfänge und Intensitäten zu absolvieren. Ich bin somit kein Sklave eines Plans, sondern mein eigener Coach nach maßgeschneiderten Konzept. Das Problem dabei ist eigentlich nur, daß man nun keinen mehr hat, dem man die Schuld zuschieben kann, wenn es dennoch schief geht ;-)
Unter obigem Grobkonzept habe ich nun mit folgenden drei Hauptfaktoren zu verschiedenen Zeitpunkten im Trainingsablauf meine realistische Zielzeit bestimmt:
1) Aufgrund meiner
Erfahrung und Performance aus vorherigen Rennen sowie der überhaupt
zur Verfügung stehenden Zeit für Training habe ich mich zu Beginn des Wettkampftrainings für eine bestimmte Zielzeit vorentschieden. Soweit so klassisch.
2) Der
Halbmarathon-Test in Köln vier Wochen vor dem Hauptwettkampf diente nicht nur als Test diverser Dinge (Schuhe, Getränk, ...) unter WK-Bedingungen, sondern auch als Überprüfung der vorab avisierten Zielzeit, natürlich mit entsprechender Korrektur, falls nötig (für mich gilt dabei: ca. 5-10 Minuten langsamer, als die Standardformeln orakeln).
3) Nun wird es individueller: Noch wichtiger war mir der
letzte lange Lauf mit Endbeschleunigung, diesmal in Echternach. Manche werden sich hier wundern, ist dies in den klassischen Konzepten doch kaum so zu finden. Hier herrscht die These vor, daß man im Rennen immer mehr aus sich herausholen kann als im Training. Stimmt, und das kann ich auch. Aber ich weiß auch, daß meine HM-Zeit nur eine grobe Richtung geben kann (s.o.). Daher bin ich in diesem Testrennen strikt "nur" mein Marathontempo durchgelaufen. Ein langer Lauf wurde daraus durch ausgiebiges Ein- und Auslaufen. Die Pulsentwicklung über den Rennverlauf gab mir den wichtigsten Hinweis für meine realistische Marathon-Zielzeit. Übrigens ist eine Rennteilnahme eine gute Motivation, diesen letzten, harten langen Lauf durchzuziehen und den Effekt der besseren Performance im Rennen zu minimieren.
Ich hoffe ich kann Euch mit diesen Schilderungen nicht nur motivieren, sondern auch weiterbringen. Wie es dann in Frankfurt geklappt hat steht im nächsten Post ... Bis dahin wünsche ich Euch gute Gesundheit und viel Erfolg bei Euren nächsten Läufen!